Vermögensaufbau

Zeit ist Geld – auch beim Vermögensaufbau

Zeit ist Geld – auch beim Vermögensaufbau

20.1.2026

Auf dem Sparkonto verliert Geld jährlich an Kaufkraft. Investiertes Vermögen hingegen wächst mit der Zeit.

Lange galt das Sparkonto als die beste Variante, um ein Vermögen aufzubauen. Hohe Zinsen liessen das Ersparte jährlich ansteigen: Bis 1997 betrugen sie stets über 2 Prozent – Mitte der 1970er und Anfang der 1990er sogar rund 5 Prozent.

Diese Zeiten sind jedoch vorbei: Die Zinsen sind seit Jahren tief. Mitte 2025 lag der durchschnittliche Zins auf Schweizer Sparkonten bei lediglich 0,18 Prozent. Damit lässt sich kein Vermögen aufbauen – selbst wer lange Zeit hat, um zu sparen.

Alltagskosten steigen Kaufkraft sinkt

Genau betrachtet verliert das Vermögen sogar an Wert. Denn die Alltagskosten übersteigen den Zuwachs des Vermögens auf dem Sparkonto. So büsst das Ersparte real an Kaufkraft ein – mit dem Geld lässt sich immer weniger kaufen.

Die Krankenkassenprämien sind seit 2016 im Schnitt um 53 Prozent gestiegen. Eine Wohnungsmiete kostet heute im Schnitt über 70 Prozent mehr als 1990 und der Espresso war 2024 durchschnittlich 52 Rappen teurer als 10 Jahre zuvor.

Geld anlegen ermöglicht Vermögenszuwachs

Wird das Leben teurer, ist es umso wichtiger, den Wert des Ersparten langfristig zu steigern. Das gelingt, indem man sein Vermögen an den Finanzmärkten anlegt statt es auf dem Sparkonto zu parkieren. Und beim Anlegen kann man die Zeit für sich nutzen: Je früher man investiert, desto stärker profitiert man vom Wachstum.

Wer heute 200 Franken monatlich in Aktien investiert, könnte in 10 Jahren bis zu 33'000 Franken Vermögen aufbauen. Auf dem Sparkonto wären es rund 24'000 Franken. In 20 Jahren könnte das angelegte Vermögen bereits über 94'000 Franken betragen – gegenüber 48'000 Franken auf dem Sparkonto.

Aktienkurse legen langfristig zu

Dass die Aktienmärkte langfristig zu Wachstum tendieren, zeigt ein Blick zurück: Seit 1969 erzielte der Schweizer Aktienmarkt in 41 von 56 Jahren eine positive Rendite – trotz temporärer Rückschläge wie der Dotcom-Blase von 2000 bis 2003, der Finanzkrise 2007 bis 2009 oder der Corona-Pandemie im Jahr 2020.

Insgesamt zeigen die Aktienkurse über die Jahrzehnte nach oben. Wer etwa von 2010 bis 2024 investierte, erreichte im Schnitt eine Wertsteigerung von 7,2 Prozent im Jahr. Zwar sind vergangene Entwicklungen kein Garant für zukünftige Gewinne. Doch die Geschichte zeigt: Investiert sein, zahlt sich langfristig aus – trotz Rückschlägen.

Banken machen Vermögensaufbau möglich

Schweizer Banken ermöglichen es uns, am langfristigen Aufwärtstrend der Aktienmärkte teilzuhaben und über die Jahre ein Vermögen aufzubauen. Die hiesigen Geldinstitute arbeiten in einem stabilen, regulierten Umfeld und verfügen über eine weltweit anerkannte Expertise im Vermögensaufbau. Beratung, Risikoanalyse und ein breites Angebot an Lösungen machen sie zu Partnern, auf die Verlass ist.

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